Trockenmauern als Lebensraum

Trockenmauern sind ein wichtiger Lebensraum. Sie sind aufgrund vieler Hohlräume und Ritzen und ihrer Fähigkeit Wärme zu speichern für die Tierwelt von besonderer Bedeutung. Hier leben Eidechsen, Laufkäfer, Kröten, Spitzmäuse, Mauswiesel und viele andere Tiere.

Durch die Errichtung von drei Trockenmauern im Außenbereich des neuen Waldhauses, welches im Kelkheimer Wald liegt, möchte die Waldjugend neuen Lebensraum für heimische Tierarten schaffen. Daneben können die Mauern als gutes Anschauungsobjekt im Rahmen der waldpädagogischen Arbeit der Waldjugend dienen.

Die erste der drei Trockenmauern mit 5 m Länge in sonniger südöstlicher Lage wurde im Mai fertiggestellt. Die Steine (Serizit-Gneis) für die Trockenmauer kamen aus einem Steinbruch in Kelkheim.

Das Projekt wird von der wunder-Stiftung finanziell unterstützt.

Fotos: Hansjörg Nortmeyer


Projekt Walderhalt

Die Waldjugend Kekheim möchte auf zwei Waldflächen von insgesamt etwa 0,2 ha in Kelkheim-Hornau, auf denen in den vergangenen Jahren die Bäume abstarben, wieder neue Bäume großziehen. In einer ersten Aktion im Oktober 2020 wurde das Projekt gestartet. In einem zweiten Einsatz im April 2021 wurde das Projekt fortgesetzt.

Einige engagierte Waldläuferfamilien haben junge Hainbuchen und Winterlinden aus dem Wald geworben. Diese wurden auf den Flächen als Schattenbaumarten nachgepflanzt und mit Tubex-Röhren gegen Wildverbiss geschützt. Im Schutz der Eichen können diese als zusätzliche Baumarten heranwachsen, um einen artenreicheren Baumbestand auf diesen Waldflächen zu erreichen. Im Sommer steht wahrscheinlich das Zurückschneiden der Brombeeren an, um den jungen Bäumen wieder Platz zum Wachsen zu geben. Im Herbst sollen weitere Eichen aus unserem Pflanzgarten ergänzt werden.

Fotos: Detlev Richter


Seit 15 Jahren Nistkästen im Sossenheimer Unterfeld

Vor gut 15 Jahren hat der Ortsverband Frankfurt-West des BUND, der 1991 gegründet wurde, eine Nisthilfe unweit der Chlodwig-Poth-Anlage im Sossenheimer Unterfeld aufgestellt – eine von zweien, die in unmittelbarer Nähe zueinander stehen.

Mit neuen Holzelementen wurden die vorhandenen unterschiedlich großen Elemente, die mit kleinen Röhrchen aus Bambus oder Pappe gefüllt sind oder in die Löcher gebohrt wurden, ersetzt.

Finanziell ermöglicht wurde die Neugestaltung der Insektennisthilfe im Sossenheimer Unterfeld durch eine Spende der wunder-Stiftung.

[Bericht der Frankfurter Neue Presse vom 10.03.2021]