Sossenheim räumt auf im November 2011

Auch die vierte Müllsammelaktion, die gemeinsam von dem Ortsverband Frankfurt-West des BUND Frankfurt und der wunder-Stiftung durchgeführt wurde, war ein voller Erfolg.

Erstmals nahmen auch SchülerInnen, deren Eltern und Lehrerinnen der Albrecht-Dürer-Schule in Frankfurt-Sossenheim an der Aktion Teil, so dass insgesamt 34 Helferinnen und Helfer, darunter 14 Kinder, gezählt werden konnten.

Die Tendenz der letzten Sammelaktionen hat sich fortgesetzt: Die Müllmenge nimmt ab, aber ist es ist immer noch ausreichend "Material" zu sammeln.

Leider werden auch immer wieder Elektrogeräte, die auf den städtischen Wertstoffhöfen kostenfrei der Entsorgung zugeführt werden können, achtlos in der Landschaft abgestellt.

Unser Dank gilt wieder allen Helferinnen und Helfern, insbesondere den Kindern, der Albrecht-Dürer-Schule in Frankfurt Sossenheim und der FES!


Charity-Veranstaltung im Hotel Hessischer Hof

Am 22. Oktober 2011 fand im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main die erste Charity-Veranstaltung zugunsten der wunder-Stiftung statt.

Die Karten für diesen Abend waren bereits nach wenigen Tagen ausverkauft.

Nach einem Aperitif erwartete über sechzig Gäste ein Viergang-Menü, das der Küchenchef Herr Marco Wenninger und sein Team bereiteten und das in hervorragender Weise von dem professionellen und stets aufmerksamen Service-Team des Hauses aufgetragen wurde.

Eine Tombola, die sich aus gespendeten Preisen rekrutierte, rundete das Ereignis ab. Der Reinerlös des Abends kommt unseren Projekten, insbesondere dem Hospiz-Projekt "Lebensbrücke" in Flörsheim am Main, zugute.

Wir danken dem Direktor des Hotels Hessischer Hof, Herrn Eduard Singer sowie der Leiterin des Banketts, Frau Stefania Todisco-Strnad und deren MitarbeiterInnen vor und hinter den Kulissen für diesen wunderbaren Abend und die großzügige Unterstützung!


Hospiz "Lebensbrücke"

Der Hospizverein Lebensbrücke e.V. hat in Flörsheim am Main ein stationäres Hospiz mit 12 Betten errichtet, welches im Oktober 2011 bezogen wurde.

Bereits seit vielen Jahren hat sich der Verein durch seine herausragenden Aktivitäten im ambulanten Bereich der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender sowie in der Ausbildung von HospizhelferInnen einen Namen gemacht hat.

Die wunder-Stiftung möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten, schwerstkranken Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen und hat dank zahlreicher Spenden die Kosten für die komplette Innen-und Außenbegrünung des Gebäudes übernommen.


"Gartosophen"

Am 24. März 2011 wurden in der Gartenanlage des Johanna-Kirchner-Altenhilfe-Zentrums der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt von den "Gartosophen", die dort seit mehr als drei Jahren ehrenamtlich für die Grünanlagen des Zentrums tätig sind, ein Apfelbaum, ein Kirsch- und zwei Zwetschgenbäume gepflanzt.

Die wunder-Stiftung übernahm die Kosten für den Erwerb der Bäume, die "Patenschaft" für die Bäume haben die sogenannten "UMFs" übernommen. Dies sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in einem Teil der Anlage so lange wohnen, bis sie Pflegefamilien gefunden haben. Sie sind hier zusammen mit einigen SeniorInnen der Wohnanlage abgebildet.

Auch bei dieser Anpflanzung wurde darauf geachtet, Bäume zu setzen, die bereits in geringer Höhe Früchte tragen, damit diese leicht von den BewohnerInnen erreicht werden können.


Streuobstwiesenprojekt

Seit 2009 unterstützt die wunder-Stiftung jährlich das Streuobstwiesen-Projekt des Ortsverband Frankfurt-West des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und auch in 2011 wird die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Frankfurt-West des BUND fortgesetzt. Wir unterstützen den
Ortsverband durch die Übernahme sämtlicher Kosten, die für Neuanpflanzungen und die Pflege des alten
Baumbestandes entstehen.

Die Pflege der Streuobstwiese, die von den Mitgliedern des Ortsverbandes seit 1991 ehrenamtlich durchgeführt wird, ist sehr zeitintensiv und bedarf manchmal auch professioneller Unterstützung. Wenn es zum Beispiel um die Pflege bzw. den Schnitt des alten Baumbestandes geht oder wenn zur Verbesserung der Bodenstruktur und damit zur Erhöhung der Artenvielfalt eine Bodenbearbeitung mit entsprechenden Gerätschaften durchgeführt werden muss, geraten die ehrenamtliche Helfer an ihre Grenzen.

Durch die Zuwendungen unserer Stiftung konnten bereits viele Aufgaben zum Erhalt der Streuobstwiese durchgeführt werden. Die ersten Gelder wurden für die Bodenbearbeitung, die Pflege des Baumbestandes sowie für dringend notwendige Neuanpflanzungen verwendet.

So wurde erstmals die Wiese von einem Fachmann mit "großem Gerät" gemäht und gemulcht und dabei gleichzeitig die sich vom Nachbargrundstück ausbreitenden Brombeeren zurückgedrängt.

Als nächstes wurden auf der BUND-Wiese im Sossenheimer Unterfeld mehrere Apfelbäume (alte Sorten), Zwetschgen- und Mirabellenbäume gepflanzt. Die Mitglieder des Ortsverbands und einige Freiwillige hatten einen ganzen Vormittag alle Hände voll zu tun. Immerhin waren große Löcher zu graben, was bei dem harten Boden keine leichte Arbeit war. Dann den Baum pflanzen, wässern, mulchen und an einem Stab "sturmsicher" anbinden. Dank vieler Helfer wurde Bäumchen für Bäumchen ordentlich eingepflanzt.

Alle neu gepflanzten Bäume wurden zuletzt mit einem Schutz vor den Kaninchen versehen, da diese Tiere die junge saftige Rinde besonders lieben. An diesem Schutz sind die neuen Obstbäumchen gut in der Baumreihe zu erkennen.

Weitere Gelder wurden in die Pflege, also den Schnitt einiger Bäume, investiert. Die letzten Jahre haben die ehrenamtlichen Helfer diese Aufgabe immer selbst durchgeführt, aber von Zeit zu Zeit sollte auch hier eine professionelle Fachkraft Hand anlegen, denn insbesondere die alten Hochstämme sind schwer zu schneiden.

Nach dem Sensen der Streuobstwiese, zweimal im Jahr durch ehrenamtliche Helfer, fallen Berge von Schnittgut an. Bis auf einen kleinen Teil zum Mulchen der Neupflanzungen muss dieses abgeholt und entsorgt werden. Durch die Zuwendungen unserer Stiftung stellt dies heute kein Problem mehr für den BUND Ortsverband dar.

Auch in diesem Jahr stehen wieder viele Arbeiten an. So wird ein sehr alter Birnbaum fachmännisch gestutzt werden. Einige seiner Äste sind morsch und es kann leicht zu Windbruch kommen. Eine Gefährdung von Personen ist durch die brüchigen Äste nicht mehr auszuschließen. Der schöne alte Birnbaum kann erhalten werden, denn ein Schnitt mit einem Steiger (Hebebühne zum Baumschnitt) ist natürlich sehr viel teurer als wenn der Baum gefällt werden würde, was aus Sicherheits- und Kostengründen ohne die Zuwendungen erforderlich gewesen wäre.

Aber was ist nun eigentlich aus den neu gepflanzten Bäumchen geworden?

Sie sind schön angewachsen (Bild links) und zeigen dieses Jahr die ersten Blüten.

Zwischen den alten imposanten Hochstämmen, die sie irgendwann ersetzen sollen, sehen sie doch noch recht winzig aus (rechtes Bild).

Gut Ding will Weile haben und auch diese "Jünglinge" werden sich zu groß gewachsenen Obstbäumen entwickeln.

Wir beobachten mit großer Freude, wie dieser Abschnitt des Frankfurter Grüngürtels von der Bevölkerung als Naherholungsgebiet sehr intensiv angenommen wird. Auch unsere Müllsammelaktionen wirken sich positiv auf das Erscheinungsbild aus. Es ist sehr schön zu beobachten, dass diese Maßnahmen bereits in kurzer Zeit und ganz im Sinne unseres Stiftungszwecks zu einer Verbesserung der Lebensqualität im Rhein-Main-Gebiet beigetragen hat.